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 update: 12.2011 sz
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Waldspielgruppe

In der Waldspielgruppe decken wir (fast) alle Bedürfnisse der Regelspielgruppe ab, bieten aber zusätzlich das Erlebnis Wald – Natur. Die Waldspielgruppe findet bei jedem Wetter und allen Temperaturen draussen statt. Ausserhalb der vier Wände erfahren die Kinder viel über andere Raumverhältnisse und natürliche Lebensräume.
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Soziale Strukturen verändern sich im Wald!
 
So kann das draufgängerische, aggressive Kind zum helfenden werden.  






Das ängstliche freut sich über seinen Mut und vergisst seine eigene Angst in der Gruppe.
Das zimperliche, heikle Kind lernt, grosszügig und unkompliziert zu werden.
Ichbezogenheit löst sich eher auf, weil im Wald alle auf die Solidarität der Gruppe angewiesen sind.
Abscheu vor der Natur (z.B. vor Schnecken und Regenwürmern) kann zu Achtung und Respekt vor der Natur umgewandelt werden.
Im Wald muss die Leiterin selten „Nein“ sagen, denn im Wald genügen einige wenige Grundregeln.
Es gibt genug Platz, um auch einmal Dampf ablassen zu können.
Ganz nebenbei schulen die Kinder auch ihre motorischen Fähigkeiten.
Die Natur lädt zum Spiel ein, weckt Interesse und Neugierde und bietet Raum für eigenes Gestalten.
Das Gemeinschaftserlebnis Wald stärkt die Gruppe. Nur gemeinsam kann z. B. ein Feuer entfacht werden
Ebenso sind im Wald Rückzugmöglichkeiten vorhanden, wo sich Kinder – als Ausgleich zum Gruppenerlebnis – in ihr eigenes, individuelles Spiel vertiefen können.
Was Kinder aus eigener Erfahrung, durch Schauen und Anschauen, durch Hören und Zuhören, durch Tasten und Erfassen, durch Riechen und Schmecken zugänglich gemacht wird und ans Herz wächst, werden sie eher bereit sein zu schützen.
Kinder mit grob- und feinmotorischen Auffälligkeiten erfahren ihren Körper neu durch Rutschen, Klettern und Ertasten der Natur.
Die Kinder sind immer an der frischen Luft, was die Gesundheit und die Lebensfreude stärkt.
Es ist wichtiger, das Wesen der Natur kennen und lieben zu lernen, als Pflanzennamen einzuüben.
Durch die Wirkung des eigenen Handelns, wird das Selbstvertrauen gestärkt.
Die Aufgabe der Leiterin ist es, als Helferin oder Beraterin stets zur Verfügung zu stehen. Sie hilft, indem sie dem Kind hilft es selbst zu tun.
Immer wiederkehrende Rituale geben den Kindern die vertraute Sicherheit.
 
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